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【Factorio】Solaranlagen/Kernkraftwerke – Verhältnisse, Anordnung und Erweiterungsgrundsätze

Für stabile Stromversorgung auf Nauvis gilt als zuverlässigste Richtlinie für Solaranlagen das Verhältnis 25:21 (Solarpanels:Akkumulatoren), während Kernkraftwerke in geraden Einheiten (2er oder 4er) ausgebaut und als Haupt- oder Reservestromquelle genutzt werden sollten. Spieler kurz vor dem ersten Raketenstart profitieren enorm von diesem Wechsel – die Fabrikbedienung wird deutlich einfacher.

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【Factorio】Solaranlagen/Kernkraftwerke – Verhältnisse, Anordnung und Erweiterungsgrundsätze

Für stabile Stromversorgung auf Nauvis gilt als zuverlässigste Richtlinie für Solaranlagen das Verhältnis 25:21 (Solarpanels:Akkumulatoren), während Kernkraftwerke in geraden Einheiten (2er oder 4er) ausgebaut und als Haupt- oder Reservestromquelle genutzt werden sollten. Spieler kurz vor dem ersten Raketenstart profitieren enorm von diesem Wechsel – die Fabrikbedienung wird deutlich einfacher.

Dieser Artikel behandelt systematisch, wie man die benötigte Anzahl an Solarpanels und Akkumulatoren pro MW direkt in die Planung umsetzt und wie man Kernreaktoren unter Berücksichtigung ihres Nachbarschaftsbonus anordnet und erweitert.

Am Anfang musste ich meine Fabrik mehrfach wegen leerer Dampfkessel-Tanks stoppen. Aber vom Moment an, da ich zwei Reaktoren mit Solarunterstützung kombinierte, verschwand die Stromangst praktisch. Danach ging es nur noch um Flächengestaltung. Mit klaren Zahlenverhältnissen lässt sich Stromversorgung nicht nach Gefühl, sondern nach Ratio stabilisieren.

Zielversion und Voraussetzungen

Die Verhältnisse setzen einen Nauvis-Tages-/Nachtzyklus voraus (nach offiziellem Wiki)

Alle in diesem Artikel behandelten Verhältnisse und Anzahlen beziehen sich auf Base Game 2.0 auf Nauvis. Die Designwerte für Solaranlagen folgen den im offiziellen Wiki dokumentierten Tag-/Nacht-Zyklen von Nauvis – mit einer Maximalleistung von 60 kW pro Solarpanel und einer Durchschnittsleistung von 42 kW. Daraus ergibt sich als Richtlinie für konstante Stromversorgung über Tag und Nacht: pro MW etwa 23,8 Solarpanels und 20 Akkumulatoren. Das vorhin erwähnte Verhältnis 25:21 ist eine auf ganzzahlige Werte optimierte Fassung dieser Grundlagen.

Zu Space Age: Da sich die Lichtverhältnisse je Exoplanet unterscheiden, lassen sich Solarwerte nicht 1:1 übertragen. Es gibt Community-Berechnungen für Vulcanus und Gleba, doch hier setze ich Nauvis als Standard; andere Planeten behandle ich nur als Referenzwerte. Unterschiedliche Grundlagen durcheinander zu mischen macht die Designprinzipien unscharf – besser, zuerst auf Nauvis Sicherheit zu gewinnen.

Als Voraussetzung für Solar-fokussierte Strategien: stabile Versorgung mit Eisenblech und Kupferblech ist fast unverzichtbar. Panels und Akkus erfordern große Stückzahlen. Statt von Hand zu platzieren lohnt sich Infrastruktur mit Konstruktionsrobotern und Roboterkränen, um ganze Flächen zu befestigen. Ich persönlich habe gemerkt, dass später weniger die Stromknappheit selbst als vielmehr die Baumengen zum Bottleneck werden. Solar in großem Stil funktioniert am besten, wenn Rohstoffproduktion und Roboterlogistik schon stabil laufen.

Für Kernkraft: Eine Stromanlage allein reicht nicht aus – man muss von vornherein die gesamte Uran-Pipeline vom Abbau bis zur Verarbeitung durchdenken. Ein Reaktor liefert grundsätzlich 40 MW, plus je benachbarte Seite +40 MW Bonus. Einzelne Reaktoren zu streuen ist weniger sinnvoll als sie zu 2er- oder 4er-Blöcken zu verdichten. Brennstäbe werden nicht nach tatsächlicher Last verbraucht, sondern in festen 200-Sekunden-Intervallen aufgebraucht – das ändert völlig, wie man Puffer gestaltet. Kernkraft ist nur stabil, wenn man Abbau, Anreicherung, Brennstoff-Logistik und Wärme-/Dampftransport zusammen im Blick behält.

Die Kontinuität der Uranbeschaffung erfordert auch Kovarex-Prozess als Hintergrundwissen. Der Start verlangt 40 U-235-Einheiten, danach wachsen die Vorräte deterministisch. Das verändert die Sicherheit im Langzeitbetrieb enorm. Wer Kernkraft als Hauptenergie sieht, muss nicht nur das Kraftwerk selbst planen, sondern auch den Brennstoff-Unterbau als fundamentale Voraussetzung.

→ Referenzen

Die Standard-Infos zur Stromerzeugung sind in zusammengefasst. Solaroptimalverhältnisse, benötigte Komponenten pro MW und grundlegende Strategien pro Energietyp lassen sich dort auf einen Blick überprüfen – diese Artikel folgt diesen Standards.

Power production/ja wiki.factorio.com

【Factorio】Solar oder Kernkraft – was sollte Hauptlast sein?

Fazit für Anfänger

Für Anfänger am unkompliziertesten: Früh Dampf, Mittegame bei Stromproblemen zu Solar oder Kernkraft wechseln, Endgame je nach Fabrikziel entscheiden.

Dampfkraftwerke starten schnell und treiben Forschung und Rohstoffproduktion effizient an – es ist kein Fehler, sie früh zu nutzen. Das eigentliche Engpass-Szenario kommt später: Ab blauer Wissenschaft expandieren Bergbau, Verteidigung und Verhüttung gleichzeitig, und Dampfkessel-Nachschub wird zum Bottleneck.

Dann gabelt sich der Weg: Für leichte Bedienung bei mehr Platzverbrauch → Solar. Für konzentrierte Höchstleistung auf kleiner Fläche → Kernkraft.

Die Unterschiede sind zahlenmäßig deutlich: Solarpanels leisten max. 60 kW, im Durchschnitt 42 kW. Um 1 MW rund um die Uhr zu halten, braucht man etwa 23,8 Panels und 20 Akkus – der Flächenbedarf wächst mit jeder MW Steigerung.

Kernkraftwerke mit 1 Reaktor liefern 40 MW Basis-Wärmeleistung, plus 40 MW pro benachbarte Seite. 2er- oder 4er-Blöcke nutzen diesen Bonus optimal und verstärken den Output massiv. Allerdings ist „hohe Leistung = einfach" ein Trugschluss.

Im Endgame entscheidet nicht die bessere Leistung, sondern was man priorisiert:

  • Solar passt zu breiter Fläche, Roboter-Großflächenanbau und UPS-Bewusstsein.
  • Kernkraft passt zu verdichteter Mittegame-Fabrik oder Wasserrand-Layouts.

Meine Erfahrung: In der Expansionsphase vor Rakete ist Kernkraft oft am stärksten; für ruhigen Dauerbetrieb danach überzeugt Solar.

Zum Blackout-Schutz: Egal für welche Hauptquelle – ausreichend Akkus sind Pflicht. Solar braucht sie für die Nacht; Kernkraft für Lastspitzen und Neustarts.

Noch besser: Wer Kernkraft nutzt, sollte nebenbei etwas Solar oder Dampf als Notfalstrom stehen lassen. So erholt sich die Fabrik aus Blackouts viel schneller. Kernkraftausfälle brauchen oft Handbedienung zum Wiederanlaufen; eine kleine unabhängige Stromquelle verkürzt das erheblich.

💡 Tip

Mittegame-Kern mit Kernkraft, Vorposten und Verteidigungslinie mit Solar – diese Arbeitsteilung ist sehr praktisch. Seitdem ich meine Zentrale mit Reaktoren lasten-sichere und die Front mit Solar direkt bestromme, sind Rohrleitungs- und Brennstoff-Logistik viel überschaubarer.

Holistic betrachtet unterscheiden sich Solar und Kernkraft nicht nur in Leistung, sondern in wie die Fabrik wächst. Designs, die sich durch horizontale Kachel-Vervielfältigung ausbreiten, spielen Solars Stärken aus – man kann immer wieder die gleichen Abmessungen wiederholen und 25:21 bleibt konstant.

Kernkraft ist umgekehrt optimal für verdichtete, zentrale Infrastruktur. Der Nachbarschafts-Bonus belohnt Cluster statt Streuung. Rohre, Hitzepipes, Dampfleitungen – alles lässt sich zentralisiert regeln. Fabrik-Kern kompakt, Stromtrassen dick verteilt: so kommt Kernkraft zur Geltung.

Im Spielgefühl merkt man es deutlich. Frühe Expansions-Zentrale braucht oft Erz-Verarbeitung, Modulproduktion, Roboter-Laden auf einmal – Stromspitzen im Treppenhaus-Muster. Da braucht man weniger Ausbau-Zyklen mit Kernkraft. Vorposten und Verteidigungs-Frontlinien andererseits: Solar wirkt sofort. Keine Wasserleitungen, kein Brennstoff – minimal und betriebsfertig. Lokal hat das immensen Wert.

Das ist weniger Rangfolge der Energiequellen, sondern Passung zum Design-Pattern. Zentral-verdichtet & Mega-Output → Kernkraft. Verteilt & Sofort-Betrieb & Wartungsarm → Solar. So wird die Wahl einfach.

→ Referenzen

Einstufungen und erforderliche Komponenten pro MW nach Nauvis-Standard: . Wenn Solar vs. Kernkraft unklar ist, lohnt sich die Grobe Bedarfsabschätzung nach dieser Vorlage – dann zeigen die Zahlen, ob Fläche oder Dichte das Ziel ist.

Solaranlagen: Optimales Verhältnis und Komponentenanzahl

Nauvis-Standard: Optimales Verhältnis und Formel

Für dauernde 24-Stunden-Solarversorgung auf Nauvis gilt: Solarpanels:Akkumulatoren = 25:21. Teilt man Akkus durch Panels, ergibt sich 0,84 – diese praktische Quote bedeutet „Wie viele Akkus pro Solarpanel halten die Nacht stabil?". Die Zahlen wirken krumm, sind aber ideal für die tatsächliche Tag-/Nacht-Balance.

Kernidee: Solarpanel liefert maximal 60 kW, durchschnittlich aber nur 42 kW pro 24h betrachtet. Die Fabrik braucht nicht Spitzenlast, sondern Durchschnitt. Das Verhältnis zeigt es klar: Solar ist nicht „nur Panels", sondern Panels + Akkus bilden ein Lager-System. Panels erzeugen, Akkus puffern.

Gefordert: Durchgehend X MW

  • Panel-Anzahl ≈ 23,8 × erforderliche MW
  • Akku-Anzahl ≈ 20 × erforderliche MW

Beispiel: Fabrik mit konstanten 10 MW braucht etwa 238 Panels und 200 Akkus. Ich nutze diese „10-MW-Blöcke" als Basis-Einheit, lasse Roboter diese auslegen, schaue auf den Stromgraph, bis die Nachtkurve flach bleibt – dann ein Block einfach duplizieren. Endlos neu rechnen ist Zeitverschwendung; feste MW-Einheiten sind deutlich schneller.

Schnellübersicht für Komponentenanzahl

BedarfSolarpanelsAkkumulatoren
1 MW≈23,8 Stück20
5 MW≈119 Stück100
10 MW≈238 Stück200
20 MW≈476 Stück400
50 MW≈1.190 Stück1.000

In der Praxis: Panels immer aufrunden; Akkus minimal halten ist Unsinn, da wird die Nacht kritisch. Tabelle mit Rundungs-Reserve einfach als Faustregel merken: Panels × 23,8, Akkus × 20 – fertig.

Tag-/Nacht-Zyklus und Akku-Funktion

Akkus sind notwendig, weil nachts kein Strom kommt. Nur tagsüber genau verbrauchte Menge zu erzeugen bricht Abend ein. Deshalb laden sich Akkus tagsüber auf, geben nachts ab – das ist 2-Phasen-Stromerzeugung: Panels erzeugen, Akkus puffern über 24h.

Graphisch sieht man das deutlich: Tagsüber sollten Akkus zu-laden, nachts konstant ab-geben bis zum Morgen, danach wieder aufladen. Passt die Quote, ist das System stabil. Ich selbst prüfe neu verlegte Solar zuerst auf die Akku-Restladung vor Morgengrauen – hier zeigt sich, ob die Ratio stimmt.

Klassischer Fehler: Nur Panels stapeln, Akkus sparen. Das führt zu „tagsüber Strom im Überfluss, nachts Blackout". Auch umgekehrt (viele Akkus, zu wenig Panels) bringt nichts – die Quote ist die Gleichung, nicht eine von beiden.

💡 Tip

Solarblock-Standard: 10 MW = ~238 Panels / 200 Akkus. Wenn Nachtkurve noch abfällt, ein Block duplizieren – Design bleibt stabil. Keine Kopfrechnung mehr nötig.

Kachel-freundliche Näherungs-Verhältnisse

Für Layout-Praktikabilität: Statt 24:20 (zu krumm) nutze Panel:Akku ≈ 24:20 als merksames Näherungs-Verhältnis. Basisstationen mit Trafos zur Verteilbereich-Koordination sind übliche Praxis, aber Trafo-Reichweiten sind versions-abhängig – daher: für exakte Verhältnisse das Wiki-Zielversion überprüfen. Hier fokussiere ich auf Panel/Akku-Balance als Kern, Trafos als Layout-Convenience-Elemente.

Kernkraft: Basis-Verhältnis und Anordnung

Reaktor-40MW und Nachbarschafts-Bonus

Kernkraft-Fundament: Ein Reaktor = 40 MW Basis, plus je angrenzende Seite + 40 MW Bonus. zeigt: Nachbarschaft ist _extrem_ wertvoll. Isolierte Reaktoren sind schwach; gerade Anzahlen (2er, 4er) sind designfreundlich.

2 Reaktoren: einfache Reihe, leicht zu pipen. 4 Reaktoren: 2×2-Gitter, Struktur überschaubar, Erweiterung sauber.

Ungerade Reaktoren gehen, aber Nachbarschaften und Wärmeverteilung werden krumm, Zusatz ist Flickwerk – ich musste das schon mehrfach neubauen. Besser: von Anfang an „mit Nachbarschaft" planen.

原子炉 - Factorio Wiki wiki.factorio.com

Brennstab-200s-Verbrauch und „Verschwendungs-Puffer"

Kritischer Punkt: Brennstäbe verbrauchen nicht nach Last. Ein Stab wird alle 200 Sekunden aufgebraucht, egal wie viel Strom gerade brauchbar ist. Schwache Last = unnötige Hitzeverschwendung.

Gegenmittel: Puffer-Design. Nicht der Reaktor regelt sich, sondern Puffer fangen Überschuss ab. Dampftanks speichern Dampf; 1 Tank = 25.000 Einheiten, was bei 500°C ≈ 2,4 GJ sind – das ist eine 40-MW-Reaktor-Minute × ~60 Sekunden Kurzzeitlast. Akkus ebenfalls sinnvoll: Reaktoren sind konstant stabil, aber Fabrik hat Spitzen (Laser-Türme, Roboter-Masse-Lade, Züge-Neustart). Beide Puffer glätten das Netzwerk-Verhalten. Bei meinen 4-Reaktoren kam erst richtig Ruhe rein, als ich Dampf-Seite mit Tanks und Strom-Seite mit kleinen Akkus ausglich – Brennstab-Verschwendung wirkt danach weniger „leergelaufen".

💡 Tip

Kernkraft-Design: nicht „gerade richtig bauen", sondern zuerst entscheiden, wo Puffer ansetzt. Dampftanks = Wärme-Puffer, Akkus = Strom-Puffer, getrennte Rollen.

Wärmtauscher und Turbinen-Quote ist zahlenmäßig spitz zu rechnen, doch hier: Design-Philosophie vor Zahlen-Details. Wärmtauscher brauchen 500°C+ (unter 500°C = 0 Dampf), verbrauchen 10 MW Wärme/Stück, Turbinen nutzen 500°C-Dampf à 60 Einh./s und liefern 5,82 MW. 1 Reaktor-Szenario als Daumenregel: 4 Tauscher + 7 Turbinen ist praktisch solide Struktur.

Wasser-Quellen und Wärmeleitung

Kernkraft-Ausfälle kommen meist nicht vom Reaktor selbst, sondern von Wasser-Leitungen und Wärmepfaden. Grundregel: Wasser aus leicht erreichbarer Quelle, Hitzepipes kurz, Verzweigungen minimal.

Hitzepipes sind bequem, aber langen Strecken machen Design unleserlich. Zu lange Hitzeleitung → Ende wird kalt → Tauscher am Ende läuft schwach. Stattdessen: Reaktor direkt an den Wasserrand, Tauscher dicht daneben, Dampf sofort in Tanks oder Turbinen. Kurze Pipeline = höchste Effizienz, Fehlersuche wird einfach.

Für Erweiterung: 2-Spalten-Layout ist sehr elegant. Reaktoren in der Mitte, beide Außenseiten für Tauscher-Batterie, eine Seite Dampftanks, andere Seite Turbinen und Stromleitungen. Symmetrie: 2er oder 4er Reaktor-Zusatz passt direkt, beide Seiten kriegen gleich viel neue Infrastruktur.

Kernkraft wirkt zahlenreich, ist aber designmäßig einfach: 40 MW pro Reaktor (Basis), gerade Anzahl, Puffer für Überschuss, kurze Leitungen. Diese 4 Grundsätze genügen für stabilen Betrieb.

Vergleich: Solar-fokussiert / Kernkraft-fokussiert / Hybrid

Solar-fokussiert – wo es passt

Solar-fokussiert ideal für breite Flächen zu Strom. Kein Brennstoff, keine Umweltverschmutzung (von der Erzeugung selbst). Visuell verständlich: Tagsüber Erzeugung, Akkus füllen, nachts Entladung. „Wieviele Panels?" und „Wie viele Akkus?" sind die einzigen Fragen.

Schwächen klar: Fläche. Geringe Stromdichte, wer ausbaut, braucht Platz. Zusätzlich: nicht nur Panels, auch Akkus, Stromleitungen, Roboterkräne – hoher Anfangs-Material-Einsatz. Betriebsstart ist leicht; Erstbau ist kostspielig. Mit Robotern später eine Daueraufgabe. Megatauers mit 1000+ Panels lässt sich aber elegant duplizieren.

Positiv: Wartung minimal. Wasser? Nein. Wärme? Nein. Brennstoff? Nein. Blackout-Analyse wird ultra-simpel: „Ist die Nacht kalt?" → Akku checken. UPS-vorteil: Keine Fluide, keine Wärmeupdates – Community sieht Solar oft als leicht an. Aber das ist relativ; riesige Solarfelder brauchen auch Sorgfalt.

Umwelt/Beißer: Solar-Ausbau erzeugt keine Umweltverschmutzung, Beißer-Druck wächst nicht durch Erzeugung selbst – nur Flächenschutz nötig. Blackout-Erholen: Tagsüber automatisch Wiederaufladung, kein Neustart-Ritual. Ist stabil mit ausreichend Puffer.

Dampf (Vergleich): Früh übermächtig, einfach zu starten. Solar ist der Preis für langjährige Ruhe statt früher Kraft.

Kernkraft-fokussiert – wo es passt

Kernkraft-fokussiert ideal für begrenzte Fläche, Höchstleistung. 40 MW Basis + Nachbarschaften = dichtes Output-Cluster auf kleiner Fläche. Gelände mit wenig ebener Fläche, Wälder, Klippen: Kernkraft zwängt sich leichter rein.

Gegengewicht: Bedienung steigt. Nicht „aufbauen, fertig". Stattdessen Wasser-Leitung, Wärmeleitung, Brennstoff-Leitung müssen passen. Wärmtauscher unter 500°C = 0 Dampf – Design-Fehler = sofort sichtbar als Leistungsabfall. Brennstäbe konsumieren konstant – du musst die Pipeline ansatzweise planvoll vordenken, nicht „einfach alle in die Box".

Material-Kosten: Flächen-Ersparnis is real, aber Komponenten-Vielfalt (Reaktor, Tauscher, Turbine, Hitzepipes, Rohre, Pumpen, Stromleitungen) ist zahlreicher. Design-Schwierigkeit eingerechnet: höherer Early-Access-Aufwand. Plus Uran-Verarbeitung, später Kovarex – extra Vorbereitung.

Umwelt: Weniger verschmutzend als Dampf, aber nicht emissions-frei. Abbau/Aufbereitung/Transport fallen an. Beißer: Kernanlage-Cluster klein, Verteidigung effizienter, Wasserrand optimal, aber weniger Isolations-Radius nötig. UPS: Nicht so Solar-vorteilig; Fluide und Wärme-Updates sind Last im Mega-Betrieb. Blackout-Erholen: Komplexer; Brennstoff-Transport, Wärmepumpen, Neustart-Abfolge können reißen. Mit guter Puffer-Planung aber sehr stabil, dann meist sicherer als Raw-Solar.

Kernkraft = „Hohe Leistung gegen Design-Verantwortung eintauschen".

Hybrid: Rollen teilen

Hybrid = Kernkraft Hauptlast, Solar Zusatz oder Notfalstrom. Nicht „beste von beiden", sondern Rollenverteilung.

Kernkraft nimmt dauerhafte Lasten, Solar+Akkus fangen Tagesgang und Spitzen auf, Redundanz bei Blackout.

Flächen/Kosten: Mittelweg. Nicht SO viel Grund wie Full-Solar, doch mehr als Pure-Kernkraft. Design-Komplexität: Variabel; Kernblock verwaltet sich selbst, Solar wird horizontal gedacht. Expandieren lässt sich orthogonal: „Reaktor +2?" und „Solar-Block +1?". Weniger Flankenkollision.

Bedienung: Hybrid ist praktisch. Reines Kernkraft-Risiko: Wasser aus, Pumpe tot, Hitzeverteiler bricht → alles dunkel. Mit Solar und Akku daneben wird die Last geteilt, Spitzen verschwinden, Ausfallhärtung steigt. Meine Erfahrung: Mega-Betrieb war mit Hybrid (Reaktor Kern, Solar-Feld Umschlag) deutlich gelassener.

💡 Tip

Blackout-Sicherheit ist nicht „genug Leistung", sondern Restart-Reihenfolge nicht bricht. Hybrid mit Kernkraft + eigenständiger Solar-Notfall gibt dir Restart-Optionen; Pure-Kernkraft verriegelt sich leichter selbst.

UPS: Mittelweg. Voller Solar gewinnt, Pure-Kernkraft schwer. Hybrid spart nicht radikal, hilft aber – Lastspitzen zu Akkus statt Reaktor leitet Wärme-Last ab.

Entscheidungs-Basis: Enges Gelände + Höchstleistung → Kernkraft-Fokus. Breite Fläche + wartungsarm → Solar-Fokus. Beides? → Hybrid mit Kernkraft-Hauptlast, Solar-Zusatz.

Empfohlene Layout-Muster

Solar-Kachel-Design

Solar-Layout: Nicht Panel-für-Panel denken, sondern wiederholbare „Kacheln". Die beste Einheit: Panels + Akkus + Trafo + Roboterkran = 1 Kachel. Anwendung: Kachel-Vorlage erzeugen, dann horizontal duplizieren.

Beispiel: 48 Panels + 40 Akkus + 1 Trafo + 1 Roboterkran als 1 Kachel. (Hinweis: Trafo-Reichweite versions-abhängig – für exakte Einbindung ins Verhältnis auf Wiki prüfen. Hier: Kacheln-Layout > Zahlenpräzision.)

Versatz-Technik: Trafo zentral, Stromleitungs-Reichweite maximal nutzen. Roboterkran zu benachbarter Kachel so, dass Bauzonenüberlap reibungslos läuft. Ergebnis: Kachel links/rechts unendlich erweiterbar, Stromleitungs-Neubau oder Roboterkran-Neukoordination minimal.

Solar gewinnt durch Skalierungs-Leichtheit. 1% Effizienz-Feintuning einer Kachel bedeutet nichts; 100 identische Kacheln ohne Bruch zu legen ist Gold. Design-Standard > Zahlen-Optimierung.

Kernkraft: 2-Spalten-Layout

Kernkraft-Stelle: Wasserrand, bevorzugt See oder künstliche Insel. Wasser-Kurzdistanz, Reaktor-Isolation vom Fab-Kern.

Layout-Standard: 2-Spalten, Reaktoren-Zeile Kern, beide Außenseiten Tauscher-Batterie. Symmetrisch; 2er oder 4er

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Takuma

Factorio 3,000時間超。1k SPM メガベースを複数パターンで達成した生産ライン設計のスペシャリスト。本業のプラントエンジニアの知識を工場最適化に応用しています。