【Factorio】Kettenblock-Platzierungsprinzipien - Die 3 Grundregeln
Kettenblöcke für Züge wirken kompliziert, aber die Platzierungskriterien sind eigentlich sehr einfach. Für Anfänger bis fortgeschrittene Spieler in Factorio 2.0 Vanilla oder Space Age, die gerade anfangen, Kreuzungen zu bauen: Merke dir einfach die drei Regeln – Eingang mit Kettenblock, Ausgang mit Normalblock nur wo Züge halten dürfen, und kurze Ausfahrten wieder mit Kettenblock – dann machst du wenig falsch.
【Factorio】Kettenblock-Platzierungsprinzipien - Die 3 Grundregeln
Der Kettenblock für Züge wirkt auf den ersten Blick, als gäbe es viel zu lernen – aber die Platzierungskriterien sind eigentlich sehr einfach. Für Anfänger bis fortgeschrittene Spieler in Factorio 2.0 Vanilla oder Space Age in Deutschland, die gerade mit Kreuzungen anfangen: Du brauchst eigentlich nur drei Regeln im Kopf zu behalten – Eingang mit Kettenblock, Ausgang mit Normalblock nur an Stellen wo Züge halten dürfen, und bei kurzen Ausfahrten oder schnellen Folgekreuzungen wieder Kettenblock – dann machst du wenig falsch.
Ich selbst bin bei meiner ersten T-Kreuzung hängen geblieben, weil Züge ständig mitten in der Kreuzung steckengeblieben sind und ich dachte „wieso staut es sich denn?". Aber dann habe ich den Eingang auf Kettenblock umgestellt und genug Platz hinter der Kreuzung schafffertig gemacht – und schon floss alles stabil. Diese drei Regeln sind dabei wirklich das Fundament. Der Artikel geht praktisch vor und zeigt dir anhand von konkreten Beispielen, wo du Blöcke platzierst, damit es nicht staut.
【Factorio】Die 3 Grundregeln für Kettenblock-Platzierung
Die schnelle Antwort: Kettenblöcke gehören „vor der Kreuzung" hin, Normalblöcke nur an Stellen, wo es okay ist, wenn der Zug dort hält. Diese Unterscheidung hat mir geholfen, dass ich aufgehört habe, jede Kreuzung neu durchzudenken. Bezug: Die offizielle Erklärung zu Kettenblöcken (Factorio Wiki) nutze ich hier als Grundlage – aber bitte vor Veröffentlichung die aktuelle Wiki-Version und URL überprüfen, da diese regelmäßig aktualisiert wird. https://wiki.factorio.com/Rail_chain_signal/
Regel 1: Eingang ist Kettenblock
An der Einfahrt zu Verzweigungen, Zusammenführungen und Kreuzungen kommt erst mal ein Kettenblock hin. Das ist von den drei Regeln die wichtigste. Der Grund ist simpel: Der Zug soll nicht „einfahren und dann gucken", sondern vor der Einfahrt schon entscheiden, ob er die Kreuzung komplett verlassen kann.
Wenn du einen Normalblock am Eingang platzierst, fährt der Zug rein, sobald der nächste Block frei ist. Das Problem: Die Kreuzung wird zur Warteschlange. Der Zug steckt mit dem Kopf drin, während der Rest die Fahrbahn blockiert, und schnell staut es sich auf mehreren Seiten. Das ist ehrlich gesagt die klassische Anfängerfalle – und ich bin da nicht anders hereingefallen. Der Unterschied, wenn ich den Eingang auf Kettenblock umgestellt habe, war riesengroß.
Der Kettenblock schaut bis zur nächsten Signalbedingung nach vorne. Wenn dahinter Zug wartet, lässt der Kettenblock einfach nicht einfahren. Das heißt: Die Kreuzung selbst ist nicht der Parkplatz – das regelt der Platz davor. Bei einer Verzweigung oder Zusammenführung ist das Prinzip gleich – wo Fahrtlinien sich kreuzen, muss vor dem Hindernis entschieden werden. Innerhalb der Kreuzung Kettenblöcke zu platzieren (falls das Layout das erlaubt) ist der Standard. Das teilt Fahrtlinien feiner auf und macht bei Spitzenlast einen großen Unterschied – besonders sichtbar bei doppelgleisigen Kreuzungen oder wenn Abbieger und Geradeausfahrer vermischt sind.
Regel 2: Normalblock nur, wo Züge halten dürfen
Der Normalblock hat eine einzige Aufgabe: Stopppositionen festlegen. Und zwar nur an Stellen, wo ein Zug wirklich halten darf, ohne das ganze Netzwerk zu blockieren.
Das Klassiker-Szenario: Hinter der Kreuzung ist eine lange gerade Strecke, und der Zug kann dort warten, ohne noch in einen anderen Bereich hineinzuragen. Da passt ein Normalblock hin. Der Zug verlässt die Kreuzung komplett und hält dann. Das ist, was „Ausgang = Normalblock" bedeutet – eigentlich heißt es präzise: „Ausgang = Normalblock, wenn dahinter genug Platz zum Halten ist."
Umgekehrt: Stellst du einen Normalblock hin, wo der Zug gar nicht halten sollte, wird dieser Punkt zur offiziellen Warteschlange. Zug denkt, er ist aus der Kreuzung raus – sein Hinterteil ragt aber noch in den Kreuzungsbereich, und der nächste Zug kann nicht einfahren. Das ist tatsächlich eine Standard-Ursache für Deadlocks: „Normalblock an der falschen Stelle" ist viel öfter das echte Problem als alles andere.
Diese Regel wird erst richtig wichtig, wenn mehrere Züge gleichzeitig fahren. Je mehr Verkehr, desto wichtiger ist, wo genau jeder Zug wartet. Ein Normalblock ist eine Ansage: „Hier darf ein Zug halten." Diese Denkweise hilft unfassbar viel gegen Placierungsfehler.
💡 Tip
Wenn du unsicher bist: Stell dir vor, der Zug steht bei diesem Signal still. Blockiert er damit die Kreuzung oder Verzweigung? Dann nicht Normalblock – eher Kettenblock. Blockiert er nicht? Dann Normalblock möglich.
Regel 3: Kurze Blöcke und Folgekreuzungen mit Kettenblock verbinden
„Ausgang = Normalblock" ist eine Grundregel, aber nicht immer richtig. Ist der Platz nach der Kreuzung sehr kurz oder folgt direkt die nächste Kreuzung/Verzweigung, nimm auch am Ausgang einen Kettenblock.
Das Problem: Mit Normalblock am Ausgang denkt der Zug, er ist raus. Aber die nächsten Blöcke sind zu kurz, um die komplette Zugkomposition zu fassen. Der Zug steht halb in der alten Kreuzung – und genau das führt zu Stau im ganzen System.
Bei aufeinanderfolgenden T-Kreuzen oder wenn direkt nach einer Kreuzung eine Zusammenführung kommt, passiert das dauernd. Selbst hatte ich das: T-förmig angeordnete Haltestellen mit Normalblock am Ausgang – und Züge blieben in einer komischen Position stecken, die das ganze Netzwerk ausbremste. Kettenblock stattdessen: Dann sagt das System „okay, fahr nur rein, wenn du bis zum nächsten sicheren Halteplatz kommst" – und zack, flüssig.
Die zwei Szenarien für Kettenblock-Verbindung sind:
- Nach der Kreuzung ist zwar Platz zu sehen, aber nicht genug für die längste Zugkomposition
- Direkt dahinter ist ein nächster kritischer Punkt (Signal, Verzweigung, Kreuzung)
Das erste schützt vor Überstand, das zweite wickelt mehrere Blöcke zusammen ab. Communitybeispiele behandeln kurze Ausfahrten als Ausnahme von der „Normalblock am Ausgang"-Regel – und das ist realistischer als stur eine Regel auswendig zu lernen. Eingang + Mitte + kurzer Ausgang Kettenblock, dann zur echten Warteschlange (mit genug Platz) auf Normal wechseln – dieses System bricht auch bei großen Netzwerken nicht zusammen.
Grundkonzepte: Der Unterschied zwischen Normal- und Kettenblock
Begriffsklärung: Blöcke und Reservierungen
Das Verständnis hier ist der Schlüssel, warum Normal- und Kettenblock zusammenpassen. Basis ist Factorio 2.0 Vanilla, und die gleiche Logik funktioniert auch in Space Age.
Eisenbahnsignale teilen die Strecke in Blöcke auf. Ein Block ist ein Bereich zwischen zwei Signalen oder ein komplexer Bereich mit Verzweigungen/Kreuzungen. Ist ein Zug in einem Block, können andere da normalerweise nicht rein. Reservierung heißt: Ein Zug plant seine Fahrtlinie und reserviert die Blöcke dafür im Voraus. Ich bin anfangs mit „rotes Signal = Stop, grünes Signal = Go" zufrieden gewesen – aber bei Kreuzungen, die dauernd stautens, fehlte mir genau dieses Reservierungs-Verständnis.
Der Normalblock schaut primär, ob der nächste Block frei ist. Der Kettenblock schaut dagegen bis zur nächsten Signalbedingung nach vorne und prüft, ob die ganze Fahrtlinie verfügbar ist. Die kurze Fassung: Normalblock = „Darf ich in den nächsten Block?" Kettenblock = „Kann ich bis zur nächsten Signalbedingung sicher durchfahren?"

Space Age
wiki.factorio.comUnterschied der Entscheidungslogik
Der Normalblock ist gut für Stellen, wo Züge warten dürfen – direkte Strecke oder Stau vor einer Haltestelle. Das Problem: An Kreuzungseingängen reicht diese Logik nicht. Der Zug sieht nur, ob unmittelbar dahinter Platz ist, nicht ob danach was wartet. Kopf rein, Hinterkörper steckt fest – und ab geht's in den Deadlock.
Der Kettenblock ist das Gegenteil: Er entscheidet äußerst vorsichtig über Kreuzungen. Er schaut nicht nur auf den nächsten Block, sondern ob die ganze Fahrtlinie bis zur nächsten Signalbedingung frei ist – und wenn nicht, wartet der Zug davor. So wird die Kreuzung nicht zur Warteschlange.
Ein konkretes Schreckens-Szenario: T-Kreuzung mit Normalblock am Eingang. Der Zug sieht „okay, vorne ist Platz" und fährt rein. Aber das Ausfahrtssignal dahinter ist rot, weil anderswo noch ein Zug die Linie blockiert. Jetzt steckt der Zug halb in der Kreuzung, nachfolgende Züge können nicht rein, Züge von der anderen Seite auch nicht – und das Ganze ist ein Knoten.
Bei Kreuzungen funktioniert das so: Der Kettenblock reserviert quasi die komplette Fahrtlinie von Eingang bis sicherer Halteplatz auf einmal. Das klingt übervorsichtig, aber genau das macht Kreuzungen stabil. Die Tab-Erklärung im Factorio-Spiel selbst legt das auch dar: Bei Kreuzungen mit Kettenblöcken denken.
Farbcodes (Blau/Rot/Grün) und die Warteregel vor der Kreuzung
Die Farben sind nicht nur „Go/Stop", sondern zeigen, wie gut die Reservierung ist:
- Grün: Fahrtlinie ist komplett reserviert
- Blau (nur Kettenblock): Fahrtlinie ist teilweise geprüft, aber nicht 100% sicher
- Rot: Fahrtlinie ist blockiert
Bei Kreuzungen sieht man öfter Blau, und das heißt: „Der Zug checkt noch, ob es passt."
Wichtiger als die Farbcodes ist aber dieses Konzept: Züge vor der Kreuzung warten, nicht in ihr. Das ist die zentrale Regel.
Mit Normalblock am Eingang:
→ Zug sieht „Eingangsblock ist frei" und fährt rein
→ Hinterkörper bleibt in der Kreuzung stecken
[Normal]
----S------X****Kreuzung****X---[Stau]
↑
Steckt hier fest
Mit Kettenblock am Eingang:
→ Zug prüft bis zum Ausgang
→ Wenn alles frei ist, passiert; sonst Warten
[Ketten]
----C------X****Kreuzung****X---[Stau]
↑
Wartet hierDieses „davor warten"-Design ist zusammen mit der Blockaufteilung fast das ganze Geheimnis. Bei Mehrspieler-Servern fällt der Unterschied besonders auf – wer diese Regel beherzigt, hat deutlich weniger Unfälle. Leise, aber sehr wichtig.
Für tiefere Erklärungen: Das offizielle Tutorial im Wiki ist gut, und die einzelnen Community-Guides wie „Getting started with Factorio trains (chain signals edition)" oder factorio@jp Wiki-Konfigurationsbeispiele vermitteln das sehr praktisch. Wenn man verstanden hat, dass eine Kreuzung kein „Durchgang", sondern ein „ort mit bedingungen zum einfahren" ist, ergibt sich die Normal- vs. Kettenblock-Frage fast von selbst.
Regel 1: Kettenblock an Einfahrten zu Verzweigungen, Zusammenführungen und Kreuzungen
Das ist die stabilste Regel: Überall wo Fahrtlinien sich aufteilen oder zusammentreffen, Kettenblock am Eingang. Das ist die beste Basis, um Verwirrung zu reduzieren. Der Grund: Kettenblock lässt nur einfahren, wenn „mein Kopf ist rein, aber mein Hinterteil passt auch raus" – sprich, die Kreuzung wird nicht zur Warteschlange.
Ehrlich: Anfangs dachte ich auch „wenn vorne grün ist, darf ich rein, oder?". Aber mit Normalblock fahren Züge einfach rein und bleiben dann stecken. Nach einem stecken, geht's in den Stau. Mit Kettenblock dagegen: Der Zug blinkt blau zum Warten, wird dann grün und rauscht durch. Der Unterschied ist visuell sofort sichtbar.
Die Factorio Wiki erklärt Kettenblöcke genau für diese Rolle: Sie verwalten Einfahrten mit Voraussicht. Bei Kreuzungen sollte immer der Kettenblock die erste Instanz sein.
T-Kreuzung: Kettenblock-Platzierung am Eingang
Die T-Kreuzung ist das beste Lernbeispiel – einfach genug, um klar zu sehen, aber komplex genug, um realistisch zu sein. Alle Eingänge zur Kreuzung bekommen einen Kettenblock: von der Hauptlinie zur Kreuzung hin, und von der Abzweigung auch.
T-Kreuzung, Basis-Layout
Abzweigung
|
[C]
|
==****Kreuzung****==
[C] [Ausgang]
Hauptlinie→Die Logik: Kettenblöcke prüfen, ob der Zug die Kreuzung komplett verlassen kann. Nicht ob die Kreuzung gerade frei ist, sondern ob dahinter auch Platz ist. Normalblock am Eingang dagegen: „Vorne ist frei? Dann rein!" – und schon steckt der Zug in der Kurve fest.
Negativbeispiel aus der Praxis: Hauptlinie kommt rein, sieht Platz in der Kreuzung, fährt rein. Aber die Ausfahrt ist verstopft. Zug bleibt stecken. Jetzt kann die Abzweigung nicht einfahren und blockiert sich selbst. Die Hauptlinie kann auch nicht anders fahren, weil die Kreuzung besetzt ist. Klassische Kettenreaktion aus einem falschen Signal. Ein Tausch auf Kettenblock fix das.
Kreuzung: Alle Eingänge bekommen Kettenblock
Bei einer echten 4-Wege-Kreuzung wird es kritisch. T ist schlecht, aber 4-fach ist viel schlimmer. Alle vier Eingänge = Kettenblock ist hier Pflicht.
4er-Kreuzung, Basis-Layout
[C]
|
==****Kreuzung****==
[C] [C]
|
[C]Warum alle vier? Weil jede Fahrtlinie eine andere tangiert. Ein Zug von Ost nach West blockiert Süd-Nord und alle Abbieger. Mit Normalblock am Eingang fährt der einfach rein und bleibt stecken – und blockiert damit unabsichtlich mehrere Richtungen. Mit Kettenblock: Der Zug wartet davor, bis seine komplette Route frei ist. Wartet elegant vor der Kreuzung, nicht chaotisch mittendrin.
Visuelle Bestätigung: Mit Kettenblock sehen Züge, die warten, blau am Eingang stehen und fahren dann als ein Block durch. Mit Normalblock: Züge quetschen sich rein und bleiben wild verteilt stecken.
Das offizielle Tutorial behandelt Kreuzungen genau so – Kettenblöcke sind der Standard für Einfahrtsmanagement. 4-Wege-Kreuzungen sind der Ort, wo man das am schnellsten lernt.
Y-Verzweigung/Zusammenführung: Kettenblock vor dem Split oder der Vereinigung
Y-Formen wirken harmlos, sind aber echte Kreuzungen. Vor jeder Stelle, wo Fahrtlinien sich teilen oder zusammentreffen, kommt Kettenblock hin.
Y-Verzweigung
↗ Ausgang A
---[C]<
↘ Ausgang B
Y-Zusammenführung
Eingang A ↘
>[C]--- Nach Vereinigung
Eingang B ↗Bei Verzweigung: Wenn der Zug nicht auf der ausgewählten Fahrtlinie fahren kann (weil dort was staut), lässt der Kettenblock ihn gar nicht erst reinfahren. Mit Normalblock: Zug fährt in die Verzweigung, merkt dort erst, dass die Zielrichtung staut, und bleibt stecken.
Bei Zusammenführung: Mit Normalblock von einer Seite fährt der Zug rein, und wenn die andere Seite auch kommt, stoßen sie sich gegenseitig. Mit Kettenblock: Das System prüft vorher, ob eine Seite überhaupt in die Vereinigung fahren darf.
Persönlich habe ich Y-Formen anfangs unterschätzt – sah harmlos aus und ich dachte „ist ja nur eine kleine Ablenkung". Resultat: Zug schiebt sich rein, bleibt stecken, blockiert die andere Linie. Mit Kettenblock: Das Problem existiert nicht mal.
Communityleitfäden behandeln Y-Formen als Spezialfall normaler Kreuzungen – gleiche Regel, andere Form. Vor Fahrtlinienverzweigungen immer Kettenblock. Das Muster sitzt dann.
Anfänger-Guide zu Factorio-Eisenbahnen (Kettenblock-Edition) - Seite zum Überprüfen
www.jias.jpRegel 2: Normalblock nur wo Züge halten dürfen
Das Längenprinzip für die längste Zugkomposition
„Normalblock am Ausgang" bedeutet nicht automatisch „alle Ausgänge". Die Bedingung ist eine: Nach der Kreuzung muss die längste Zugkomposition komplett Platz haben. Sonst funktioniert auch ein korrekter Eingang nicht.
Längenprinzip im Alltag: Von Lokspitze bis Wagonsende ist die maßgebliche Länge – nicht die durchschnittliche Zusammenstellung, sondern die längste, die im Netzwerk überhaupt läuft. Bei 2-4-Lok-Wagenkombinationen: 2-4 als Basis. Bei Zuführerzügen, die länger sind: Deren Länge. Platz nach der Kreuzung muss ausreichen, dass diese längste Komposition komplett rein passt und sich dabei nicht unbequem anfühlt.
Praktisch: Im Spiel eine Zugkomposition an und trocken ablegen. Dann die Länge im Kopf merken. Das hilft bei der Kreuzungsplanung. Ich selbst habe das anfangs schlecht gemacht – gedacht „sieht aus, als ob es passt" – und die letzte Waggon ragte immer leicht aus der Kreuzung. Auch nur ein bisschen Überstand bedeutet: Diese Kreuzung ist blockiert.
Communityleitfäden bestätigen: Normalblock am Ausgang braucht Platz dahinter. Genauer: Normalblock am Ausgang nur, wenn dahinter genug Platz für längste Kompositionen ist. Mit dieser Bedingung funktioniert auch die Ausnahme-Regel (kurze Blöcke → Kettenblock).
Normalblock am Ausgang: Wann ist es sicher?
Die Checkliste ist kurz:
- Nach der Kreuzung: Gibt es einen Bereich, wo Züge halten können?
- Länge überprüfen: Passt die längste Komposition komplett rein?
- Nichts ragt über: Bleibt der Hinterteil außerhalb der Kreuzung?
Alle drei: Ja? → Normalblock passt. Eine: Nein? → Kettenblock-Modus.
💡 Tip
Frage dich: „Wo will der Zug hier warten?" Wenn die Antwort ist „in der Kreuzung", dann ist es Kettenblock. Wenn es ein Bereich außerhalb ist, der Zug aber komplett dort passt: Normalblock.
Die Wiki und Community-Layouts arbeiten nach der gleichen Logik. Nicht „Ausgang = immer Normal", sondern „Ist das eine Warteschlange außerhalb?" → Ja: Normal. Nein: Ketten. Diese Unterscheidung hilft auch bei ungeraden Verzweigungen.

Kettenblock für Züge - Factorio Wiki
wiki.factorio.comKurze Ausgänge und das Überstand-Problem
Das häufigste Problem bei kurzen Ausfahrten: Der Zug denkt, er ist raus, aber ragt noch rein.
Typisches Fehler-Szenario: Hinter der Kreuzung nur 1-2 Blöcke Platz, dann Normalblock. Zug denkt „okay, ich bin weg" – sein Hinterteil ist aber noch 1 Block in der Kreuzung. Die ist damit blockiert. Nachzug kann nicht rein. Alles bleibt stecken. Subtil, aber fatal.
Die Selbstdiagnose: Zug beobachten. Wenn sein Hinterteil noch über dem Kreuzungs-/Verzweigungs-Bereich schwebt → Überstand. Nicht gut.
Lösungen:
- Ausfahrtsbereich verlängern – genug Platz für längste Kompo
- Ausgang zu Kettenblock – prüft, ob's wirklich passt
- Warteschlange außerhalb – Zug wartet auf separatem Abstellgleis, nicht zwischen Kreuzungen
Die Praxis zeigt: Großflächige Netzwerke fallen nicht durch fehlerhafte Eingänge aus, sondern durch schlecht geplante Ausgänge. Eingänge sind nur eine Seite. community-Wiki-Beispiele zeigen auch: Kreuzungen-Durchsatz hängt von Ausgängen ab, nicht Eingängen. Kurze Ausgänge mit Normalblock = garantierter Bottleneck.
Regel 3: Kettenblöcke für Folgekreuzungen und kurze Blöcke
Folgekreuzungen: Auch der Ausgang braucht Kettenblock
Der häufigste Fehler hier: Anwendung nur von Regel 1 + 2, ohne Regel 3 zu denken. Ergebnis: Eine Kreuzung ist optimal, aber danach geht's in Stau.
Das Szenario: Kreuzung A hat Kettenblock-Eingang und (angeblich) sicheren Normalblock-Ausgang. Aber Kreuzung B ist nur 3 Blöcke weiter. Der Zug fährt aus A raus, denkt „gut" – und trifft sofort bei B auf Rot. Steht jetzt zwischen den Kreuzungen halb in A rein.
Falsches Design
[Input-Ketten] → [A] + [zu kurz] + [B-Input-Normal] → [B]
↑
Zug steckt hier festWarum das Problem: Mit Normalblock „Am Ausgang von A" denkt der Zug, er darf dort halten. Aber dieser Ort ist kein echter Warteplatz, er ist zwischen zwei Kreuzungen. Das ist tabu.
Lösung: Wenn zwischen A und B nicht genug echter Platz ist, dann A's Ausgang auch Kettenblock machen. Das System sagt dann „nur raus aus A, wenn du komplett durch B raus bist". Längere Reservierungskette, aber keinen Überstand.
Richtiges Design
[Input-Ketten] → [A] + [Ketten] → [B-Input-Ketten] → [B]Das sieht übervorsichtig aus, aber das ist die Idee: Der Zug reserviert die Route „aus A und komplett raus aus B", nicht „aus A und dann schauen wir weiter".
💡 Tip
Bei Folgekreuzungen: Denke nicht „erste Kreuzung sichern, dann nächste sichern", sondern „sicher bis zum echten Warteplatz".
Selbst erlebt: Hab zwei T-Kreuzen mit Normal-Normal am Ausgang geplant (folgerichtig aus den Einzelelementen). Resultat: Zug wartet zwischen ihnen und blockiert dementsprechend beide. Umgestellt auf Ketten-Ketten, und plötzlich ist der Zug entweder komplett durch oder gar nicht angefangen.
Interne Blockaufteilung (neue Factorio 2.0-Technik): Bei Folgekreuzungen kann man auch interne Kettenblöcke einfügen, um nicht-konkurrierende Fahrtlinien zu trennen. Das ist fortgeschrittener, aber in Community-Beispielen zunehmend sichtbar. Wichtig: Das funktioniert nur, wenn die aufgeteilten Fahrtlinien echt nicht kollidieren. Wenn alle am gleichen Punkt stoßen, bringt Aufteilung nichts. Absichtliche Aufteilung ist eine Optimierungstechnik für „alles sieht normal aus, aber Durchsatz ist mau".
Basis-Logik bleibt aber: Kettenblock „nach vorne" statt einzelne Kreuzung blinzeln. Folgekreuzungen brauchen übergreifendes Denken.
Nicht-konkurrierende Fahrtlinien durch interne Aufteilung trennen
Interne Aufteilung ist nicht „möglichst viele Signale überall", sondern gezielt dort, wo nicht-konkurrierende Linien gleichzeitig fahren können.
Die Idee:
Schlecht: Alles eine Einheit
A-Linie ──┐
├─ [Ein großer Block] ── Ausgang
B-Linie ──┘
→ Wenn A fährt, wartet B. Wenn B fährtRinSeo
Factorio 2,000時間超。100駅以上の列車ネットワーク運用実績と Death World マラソンクリアの経験から、物流・防衛の実践ノウハウをお届けします。
Verwandte Artikel
【Factorio】Hauptbus aufbauen und Breite festlegen
【Factorio】Hauptbus aufbauen und Breite festlegen
Factorio Zugscheduling-Einrichtung und Automatisierung【Version 2.0 kompatibel】
Factorio Zugscheduling-Einrichtung und Automatisierung【Version 2.0 kompatibel】
Factorio Zugsignale: Funktionsweise und Netzwerkaufbau
Factorio Zugsignale: Funktionsweise und Netzwerkaufbau
Factorio Zugfunksignale Grundlagen | Normale/verkettete Signale und Blockbildung